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13.07.2012 10:20

Weizenbier-Auftakt: Brauer mit Leib und Seele präsentieren sich von ihrer besten Seite

1000 Besucher feiern beim Weizenbier-Anstich in der Hirsch-Brauerei in Wurmlingen zünftiges Volksfest

Hirsch-Braumeister Thorsten Jauch, die Tettnanger Hopfenprinzessin Katharina Kramer, Hopfenkönigin Anja Bentele und Brauereichef Rainer Honer (von links) hatten wie die1000 Gäste viel Spaß beim Weizenbier-Anstich der Brauer mit Leib und Seele.
Hirsch-Braumeister Thorsten Jauch, die Tettnanger Hopfenprinzessin Katharina Kramer, Hopfenkönigin Anja Bentele und Brauereichef Rainer Honer (von links) beim Weizenbier-Auftakt. (Bilder: Hahn)

Volksfeststimmung in Wurmlingen (Kreis Tuttlingen): Rund 1000 Gäste feierten gemeinsam mit den Brauern mit Leib und Seele in der zur zünftigen Festmeile umgestalteten Verladehalle der Hirsch-Brauerei den traditionellen Weizenbier-Anstich der Brauer-Gemeinschaft. Kein Wunder, dass sich dazu neben allerlei Prominenz aus Politik und Wirtschaft auch drei waschechte königliche Hoheiten angemeldet hatten: die Tettnanger Hopfenkönigin  Anja Bentele und ihre Hopfenprinzessinnen Katharina und Anita Kramer. Sie alle wollten dabei sein, wenn die neun Brauer mit Leib und Seele ihre Weizenbierspezialitäten präsentieren - schließlich gibt es das nicht alle Tage.

Etwas ganz Besonderes“, nannte Gabi Lemke, Gesellschafterin der Hirsch-Brauerei, die Veranstaltung – und sie sollte Recht behalten. Die Wurmlinger Brauerei präsentierte sich und die anderen Brauer mit Leib und Seele von ihrer, beziehungsweise deren bester Seite. In ihrer Rede ging Lemke aber auch auf die Unwägbarkeiten und Entwicklungen auf dem deutschen Biermarkt ein. Man wolle ein Zeichen setzen gegen das Bestreben diverser Konzerne, die Konkurrenz mit immer billigeren, gleichförmigen Mainstream-Bieren vom Markt zu drängen. „Was hier unter wirtschaftlichen Interessen oder auch gewinnorientiertem Druck passiert hat zur Folge, dass wir – und vor allem die Bierfreunde in Deutschland – immer stärker mit Einheitsbieren überschwemmt werden“, so Lemke, „Hauptsache nass, kalt und gelb“. Dass es auch anders gehe, zeigten die Brauer mit Leib und Seele, allesamt inhabergeführte Brauereien aus dem Land. „Wir alle setzen uns dabei für Qualität ein: Voraussetzung hierfür sind beste Rohstoffe, ausschließlich aus Baden-Württemberg von heimischen Produzenten, beste Technik, Zeit zur Reifung der Biere und motivierte, ordentlich bezahlte Mitarbeiter“, so die Hirsch-Gesellschafterin. Man wisse zwar, dass das auch anders gehe, so Lemke, aber: „Das ist nicht unsere Welt! Wir übernehmen Verantwortung für und in unserer Region, unserer Heimat.“

Vorgestellt vom Sprecher der Brauervereinigung, Ulrich Kumpf, präsentierten die Brauer mit Leib und Seele unter den Klängen der Blaskapelle Peng nicht nur ihre Weizenbierspezialitäten, sondern stachen auch – gemeinsam mit dem Schirmherrn der Veranstaltung, dem Tuttlinger Landrat Stefan Bär – unter dem Beifall der Besucher jeweils ein Fass an. Gerne nahmen die Gäste die Gelegenheit wahr, die unterschiedlichen Biere zu probieren und deren Unterschiede heraus zu schmecken. Kurzum, es war ein Volksfest mit Leib und Seele.

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