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18.03.2013 10:30

250 Gäste verkosten 8 Märzenbiere

Ministerbesuch und Märzenbieranstich in Remmingsheim

Minister Bonde zu Besuch beim Märzenauftakt der Brauer mit Leib und Seele.

Neustetten- Remmingsheim/. Am 1. März hatten die Brauer mit Leib und Seele ein prall gefülltes Veranstaltungsprogramm zu absolvieren. Neben der traditionellen Frühjahrsversammlung der Gesellschafter in der Kronenbrauerei der Brauerfamilie Schimpf in Remmingsheim stand ein Gespräch mit Baden-Württembergs Landwirtschaft- und Verbraucherminister Alexander Bonde (Grüne) auf dem Programm. Am gleichen Abend fand der erste gemeinschaftliche Anstich, aller Märzenbiere der Kooperation, verbunden mit einer öffentlichen Verkostung statt.

Im Rahmen der Gesellschafterversammlung stimmten sich die Brauer mit Leib und Seele über die Umsetzung der geplanten Gemeinschaftsaktivitäten ab. Dazu gehört ein Ideen- und Konzeptpapier zur Professionalisierung und Emotionalisierung von Brauereibesichtigungen. Viele Ideen daraus wurden in der Kronenbrauerei Schimpf bereits umgesetzt. Ein wichtiges Thema war auch die Beteiligung der Brauer mit Leib und Seele bei der „Slowfood Messe“ in Stuttgart (11. – 14. April 2013). Ein echter Höhepunkt  steht den Brauern am 26. Juni ins Haus. Zum „Hochgenuss der  Weizenbiere“ lädt die Kooperation zur öffentlichen Verkostung auf den Hohenstaufen bei Göppingen.

Dank einer guten Terminplanung seines Ministeriums hatte Landwirtschafts- und Verbraucherminister Alexander Bonde am gleichen Tag seinen Besuch in der „Kollegenbrauerei“ Schimpf angekündigt. Der Minister ist kraft Amtes in seinem Zweitberuf als Aufsichtsratsvorsitzender der Badischen Staatsbrauerei Rothaus, ja auch Bräu.

Neben der Besichtigung einer hochmodernen Brauerei der Brauerfamilie Schimpf nahm sich der Minister, der vom Landesvorsitzenden der Grünen Chris Kühn begleitet wurde, auch Zeit für den Erfahrungsaustausch mit den Brauern.
Dabei ging es um Themen wie den Wettbewerb um die Anbauflächen zwischen der Versorgung von Biogasanlagen und den Rohstoffen für die Braubranche. Martin Schimpf mahnte eine Veränderung beim Flaschenpfand an, um vor allem auch die Verlust-Risiken bei Bügelverschlussflaschen zu minimieren. Für Ulrich Kumpf, den Sprecher der Brauer mit Leib und Seele ist die unterschiedliche Besteuerung von Bier und Wein eine untragbare Wettbewerbsverzerrung.  Minister Bonde teilte mit den anwesenden Brauern die Ansicht, das Bier ein Kulturgut sei und dass gerade regionale Spezialitäten im Genießerland Baden-Württemberg  einen hohen Stellenwert hätten.

Wenn es sein Zeitplan erlaubt hätte, wäre er am Abend voll auf seine Kosten gekommen. Erstmalig riefen die Brauer mit Leib und Seele zu einer großen, öffentlichen Verkostung Ihrer Märzenbiere auf. Über 250 Bierfreunde und -Kenner fanden den Weg in die Lagerhalle der Familie Schimpf, in der acht Fässer für die gemeinschaftliche Anstich-Zeremonie bereit standen. Auf ein Kommando trieben die Brauer mit Leib und Seele zusammen mit dem Tübinger Landrat Joachim Walter die Hähne in die Holzfässer. Zuvor stellten die Brauer allerdings die Biere persönlich vor und machten den Anwesenden Lust auf die Verkostungsrunde. „Wenn man Biervielfalt in solcher Form erleben kann, ist das schon ein besonderes Erlebnis“ fasst in Teilnehmer seine Eindrücke zusammen.

 

Auch die Presse hat umfangreich von diesem Ereignis bereichtet. Wir haben die entsprechenden Artikel als PDF-Download zur Verfügung gestellt.

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