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10.03.2017 14:36

Die Zukunft kann kommen

Hirsch-Brauerei investiert erneut Millionenbetrag / Brauereihoffest im Mai

Die Wurmlinger Hirsch-Brauerei investiert mit dem Einbau eines neuen Tunnelpasteurs und dem Anbau an der Füllerei erneut eine Millionensumme.

Wurmlingen (aha). Kaum ist das Jubiläumsjahr „500 Jahre Reinheitsgebot“ vorbei, steht für die Wurmlinger Hirsch-Brauerei ein weiteres Jubiläum an, wenn auch kein astreines: Die Brauerei wird in diesem Jahr 235 Jahre alt – und präsentiert sich in glänzender Verfassung. 

„Wir sind mit der Entwicklung sehr zufrieden“, sagt Hirsch-Geschäftsführer Hubert Hepfer. Kein Wunder: Legten die baden-württembergischen Brauereien beim Bierumsatz im vergangenen Jahr insgesamt um 3,2 Prozent zu, schafften die Wurmlinger ein Plus von 4,1 Prozent. Dass der Erfolg nicht von ungefähr kommt, zeigte sich bei der jüngsten DLG-Prämierung, bei der wiederum zahlreiche Medaillen nach Wurmlingen gingen: sieben goldene (Dunkle Weisse, Hefe Weisse, Kristall Weisse, Sport Weisse, Pils, Gold und Goldstoff) und zwei silberne (Alkoholfreie Weisse und Zwickl).

Zum Dauerbrenner avanciert dabei das „Donauradler“, dessen Absatz 2016 erneut deutlich zulegte - um 22 Prozent. „Der große Trend zu alkoholfreien beziehungsweise alkoholreduzierten Bieren ist ungebrochen“, weiß Hepfer. Aber auch der Trend zu sogenannten Craft-Bieren fördere mehr und mehr die wertige Genusspositionierung von Bier, zum Beispiel als passende Begleitung zu einem stilvollem Abendessen. „Mit unseren charaktervollen und handwerklich gebrauten Spezialitäten, in Verbindung mit einer konsequent gelebten Regionalitäts-Philosophie, gelingt es uns Liebhaber von besonderen Bieren für uns zu begeistern“, betont Hirsch-Gesellschafterin Gabi Lemke. So hätten sich Bügelspezialitäten und Weizenbiere zu einem starken Standbein entwickelt. Allein der Weizenbieranteil lag im vergangenen Jahr bei über 30 Prozent.

Rechtzeitig zum 235. Geburtstag präsentiert das Team um Hirsch-Braumeister Thorsten Jauch eine neue Spezialität: das „Hirsch Helle“, stilecht in 0,5 Liter Retro-Euroflaschen samt eigens angefertigten Retro-Kästen. Premiere soll beim Brauereihoffest sein, zu dem am 20. und 21. Mai wieder Tausende Besucher in der Brauerei erwartet werden. Das ist aber noch längst nicht alles, was die Privatbrauerei an Neuem zu bieten hat: Als Partner der Gastronomie bilden die Wurmlinger in diesem Jahr vier Bier-Sommeliers aus, die künftig unter anderem Biersensorik-Abende gestalten sollen.

Um die Qualität weiter auf derart hohem Niveau zu halten und um die Arbeitsbedingungen  im Produktionsablauf weiter zu optimieren, investiert Hirsch auch in diesem Jahr wieder kräftig: Derzeit wird ein neuer Tunnelpasteur mit entsprechendem Anbau an der Füllerei fertiggestellt. „Durch diese Maßnahme sind wir noch besser aufgestellt für den wachsenden Markt alkoholfreier Biere“, betont Lemke. Rund 1,5 Millionen Euro lässt sich die Brauerei diese Investition in die Zukunft kosten. Apropos Zukunft: Die sieht die Unternehmensleitung nicht nur in der Technik, sondern vor allem im Personal, weshalb man großen Wert auf eigene Ausbildung legt. Mit Erfolg: 2016 schlossen Andreas Henne und Simon Korherr (Kammer- und Landessieger, dritter Bundessieger) ihre Ausbildung zum Brauer und Mälzer mit jeweils glänzendem Ergebnis ab.

Hirsch-Brauereihoffest:

 

Samstag, 20. Mai: Dirndl- und Lederhosenparty mit der Band „Allgäupower“, Tickets gibt es im Vorverkauf für 6,- (inklusive einem Freigetränk) in der Ticketbox Tuttlingen, in der Hirsch-Brauerei und im Getränkemarkt s’Tröpfle in Wurmlingen

Sonntag, 21. Mai: Tag der offenen Tür, Unterhaltung in und um die Brauerei.

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