26.04.2011 21:48
Bierpaten brauen 23.04-Das Jahrgangsbier ein
Es gehört zur Tradition, dass Bierpaten 23.04-Das Jahrgangsbier auf dem letzten Schritt zur Spezialität begleiten. 20 Vereinsvorstände hatte die Löwenbrauerei Bräunlingen in diesem Jahr gebeten, diese ehrenvolle Aufgabe zu übernhmen. Sie schauten Braumeister Karl Frey über die Schulter, als die Stammwürze gemessen wurde. 16% zeigte das Messgerät - das ist knapp unter der Marke für Bockbiere, aber genau richtig für 23.04-Das Jahrgangsbier. Hier legen die Brauer mit Leib und Seele nämlich Wert auf mindestens 15,16% - ein Wert, der sich an das Jahr 1516 anlehmt, als das Reinheitsgebot für Bier erlassen wurde.
Mit dieser offiziellen Amtshandlung beginnt für 23.04-Das Jahrgangsbier ein ganz besonderer Prozess: 120 Tage hat das Bier nun Zeit zum Reifen. Das ist doppelt so lange wie bei handwerklich eingebrauten Bieren und um ein Vielfaches länger als bei den so genannten "Fernsehbieren". "Das schmeckt man!", versprach Brauereichef Friedrich Kalb den Bierpaten und ihren Begleitungen. Im Spätsommmer, wenn 23.04-Das Jahrgangsbier dann angezapft wird, können sich die Paten dann selbst davon überzeugen.
Damit die Zeit bis dahin nicht zu lang wird, lud Friedrich Kalb nach dem Ausschlagen zu einem Umtrunk mit „Märzen“ samt Vesper in den „Löwen“, wo die Bierpaten mit ihrer Unterschrift das Ausschlagen auf einer Urkunde besiegelten. Auch für Sie beginnt nun eine spannende Zeit, denn selbstverständlich muss das "Patenkind" zwischendurch einmal verkostet werden, bevor es im September endgültig ausgeschenkt wird.

