10.02.2011 17:24
Aller guten Dinge sind drei
Hohe Auszeichnungen für Brauerei Clemens Härle
Ende November startete der Preisregen. In Düsseldorf erhielt
die Brauerei Clemens Härle den Deutschen Nachhaltigkeitspreis und wurde damit als eines der drei
nachhaltigsten Unternehmen Deutschlands ausgezeichnet. Über 550 Bewerber,
darunter international agierende Konzerne genauso wie Traditionsbetriebe und
Familienunternehmen unterschiedlichster Branchen, hatten sich um den Preis
beworben. In ihrer Begründung würdigte die fünfzehnköpfige Expertenjury, zu der
auch der frühere Umweltminister Klaus Töpfer gehört, vor allem das
langjährige Engagement für die Umwelt und die Komplettumstellung der Brauerei auf erneuerbare Energien.
Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist
eine der höchsten Auszeichnungen, die in Deutschland an umweltbewusste
Unternehmen vergeben werden und steht unter der Schirmherrschaft der Bundesregierung.
Am 1. Dezember war Brauereichef Gottfried Härle im Neuen Schloss
in Stuttgart zu Gast. Dort überreichte ihm Umweltministerin Tanja Gönner den
Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg in der Kategorie Handwerk. Die breite
Verankerung des Umweltgedankens in allen Unternehmensbereichen, der regionale Rohstoffbezug
und die Einbindung der Mitarbeiter in das Umweltkonzept bei der Brauerei Clemens
Härle hatten die Jury überzeugt. In ihrer Laudatio lobte Ministerin Gönner die
Preisträger: „Das Umweltmanagement der von der Jury ausgewählten Unternehmen
verdient große Anerkennung. Es sind positive Beispiele, die weiter Schule
machen sollten. Die ausgezeichneten Betriebe sind Vorreiter und Vorbilder für
die gesamte Wirtschaft des Landes. Bei der Preisverleihung geht es auch um die
Vorbildwirkung und die Strahlkraft, die von Umweltprojekten in diesen
Unternehmen ausgeht.“
Der Umweltpreis des
Landes Baden-Württemberg in der Kategorie Handwerk ist mit 10.000 Euro dotiert.
Nur einen Tag später ging es nach Neudietendorf bei Erfurt. Hier durfte die Brauerei die dritte Auszeichnung innerhalb kürzester Zeit in Empfang nehmen: den Förderpreis „Nachhaltiger Mittelstand“, den die EthikBank zusammen mit den Volks- und Raiffeisenbanken alle zwei Jahre vergibt. Auch bei dieser Nominierung stand das regenerative Energiekonzept des Unternehmens im Mittelpunkt: „Die Brauerei Clemens Härle ist ein mustergültiger Öko-Betrieb mit regional verwurzelten Kunden und Lieferanten, teilweise biologisch hergestellten Rohstoffen und einem ausgeklügelten Energiesystem“, so Bankvorstand Sylke Schröder bei der Preisverleihung. Und weiter: „Damit ist die Brauerei heute schon dort, wo andere Unternehmen in Deutschland in Zukunft noch hin müssen: weg von Kohle, Erdgas und Atomstrom. Der 100% klimaneutrale Betrieb erspart der Umwelt jährlich 900 Tonnen Kohlendioxid.“
Bei der Brauerei in Leutkirch freut man sich über so viele Lob und Anerkennung. „Wohl kein Unternehmen in Deutschland wurde im vergangenen Jahr mit einer ähnlich großen Zahl an Preisen in den Bereichen Umwelt und Nachhaltigkeit bedacht,“ resümiert Brauereichef Gottfried Härle. „Gleichzeitig sind diese Auszeichnungen für uns Herausforderung und Ansporn zugleich, unseren Weg zu einem möglichst nachhaltigen, umweltschonenden und sozial verantwortlichen Unternehmen konsequent weiterzugehen. Wenn diese Auszeichnungen auch andere Unternehmen dazu anregen oder darin bestärken, unserem Vorbild zu folgen, dann haben sie ihre Wirkung mit Sicherheit nicht verfehlt.“

