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06.10.2006 00:00

Regionale Verantwortung auf dem Bierdeckel - Brauer mit Leib und Seele stellen neue Serie vor

Der Veranstaltungsort zur Präsentation hätte besser nicht gewählt werden können. Während auf der einen Seite des Cannstatter Wasen in Stuttgart  die konzerngebundenen Volksfestbrauereien mit viel Aufwand versuchen ihre Festzelte zu füllen, hatten die Brauer mit Leib und Seele nebenan auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Hauptfestes eine ausgewählte Schar von Freunden privat gebrauter Biere zum Pressegespräch geladen. Dort auf dem Wasen die lauten Töne von Volksfestkapellen und aufgedrehten Besuchern. In der Halle 1 auf dem Messegelände die leisen Formulierungen und die informative Gesprächsatmosphäre – nicht weniger unterhaltsam. Denn die zehn inhabergeführten Familienbrauereien  aus dem Ländle hatten den Vertretern von Politik und Presse Interessantes zu berichten. Die Kooperation, die nun bereits seit sechs Jahren besteht, sieht sich in ihrer damaligen Zielsetzung heute mehr denn je bestätigt. Immer intensiver entwickelt sich der Gegensatz Groß gegen Klein. Und immer wichtiger wird die Aufgabe einer klaren Profilierung und unverwechselbaren Orientierung für den Verbraucher. Das haben die Brauer mit Leib und Seele frühzeitig erkannt und sich deshalb bereits bei ihrer Gründung im Jahr 2000 zehn Leitlinien verschrieben, an die jede Partnerbrauerei gebunden ist. Was bislang eher nur Insidern und Kennern der Materie bekannt war soll, wenn es nach dem Willen der Brauer geht, künftig noch klarer und prägnanter veröffentlicht werden.Deshalb wurden nun die „Zehn Grundsätze für besseres Bier“ entwickelt und der Öffentlichkeit unter dem Motto „Aus der Region – für die Region“  vorgestellt. Mit Überschriften wie „Manager oder Brauer?“, „Hoher Aktienkurs oder hohe Braukunst?“ oder „Heuschrecken oder Bierbrauer?“ werden die Verbraucher auf markante Weise auf die Unterschiede zwischen konzerngebundenen und privat geführten Brauereien hingewiesen und sensibilisiert.Die Verantwortung des Inhabers für das Familien-unternehmen sind für einen Brauer mit Leib und Seele wichtiger als „shareholder value“. Und in der Frage des Einkaufs, zählen persönliche Verbindungen und Vertrauen mehr als das Ergebnis einer Internetauktion, bei der ein Lieferant bis zum letzten Tropfen ausgequetscht wird. Wenn die Brauer mit Leib und Seele die Frage nach „10% oder 100%“ stellen verbirgt sich dahinter die klare Verpflichtung. Denn zum Brauen werden ausschließlich = 100% Rohstoffe aus kontrolliertem integriertem Anbau von Landwirten aus Baden-Württemberg verwendet. Die Kooperation ist inzwischen größter Abnehmer von Braugetreide, das nach dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg erzeugt wird. Ein Umstand der nicht nur die enge Verbindung zu den regionalen Erzeugern zeigt, sondern auch den Landwirtschaftsminister zum Schwärmen bringt.   Wenn Ulrich Kumpf der Sprecher der Kooperation die Journalistin Cornelia Küsel zitiert, die davon spricht, dass Regionalisierung der Globalisierung folgt, dann sieht er darin auch die wachsende Sehnsucht der Konsumenten nach Geborgenheit, Überschaubarkeit und Verlässlichkeit.Dies sind Wünsche, für die, nach Kumpf, die Brauer mit Leib und Seele mit ihren über 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern konkret stehen.„Wir haben unsere Betriebe in der Region, beschäftigen Mitarbeiter aus der Region, vergeben Aufträge in die Region und leben von den Bierfreunden in der Region. Daraus ergibt sich unser Teil an Verantwortung für die Region“, so Kumpf. So denken und handeln alle Brauer mit Leib und Seele und stellen sich bewusst auch gegen die „Geiz ist geil-Mentalität“. Schnell produzierte Biere, die durch Kurzzeiterhitzung haltbar gemacht werden, haben in den Brauhäusern keine Chance.  „Zeit“ ist für einen Brauer mit Leib und Seele der fünfte Rohstoff, der seine Biere zusätzlich auszeichnet. Nachzulesen unter dem vierten von zehn Grundsätzen. „14 oder 40? “, bezieht sich auf die Reifezeit und mündet in die Aussage: „Gut Bier muss Weile haben!“. Alle Grundsätze und viele weitere Informationen finden Interessierte unter www.die-brauer-mit-leib-und-seele.de  Bildunterschrift Titelbild:Die Brauer mit Leib und Seele mit den Hopfenhoheiten aus Tettnang und Landwirtschaftsminister Peter Hauck (5. v. r.).Bildunterschrift Bild 2:Auch die Tettnanger Hopfensau war auf dem Landwirtschaftlichen Hauptfest zu sehen. Die Brauer mit Leib und Seele und Landwirtschaftsminister Peter Hauck (5.v.r.) nehmen das Kunstwerk in Ihre Mitte.

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