28.08.2006 00:00
SWR 1 Pfännle und die Zwickelprobe bei der Kaiser-Brauerei
"Zwickeln" ist sozusagen die laufende Qualitätskontrolle eines reifenden Bieres. Ein spezieller Hahn am Tank erlaubt, dass sich der Braumeister im Laufe des Reifeprozesses immer mal wieder eine Probe zu entnehmen - eben weg zu "zwicken". Hat das Bier dann seinen Reifegrad und damit den gewünschten Geschmack erreicht, wird ein Bier nach einer letzten Zwisckelprobe zum Abfüllen freigegeben.Bei 23.04-das Jahrgangsbier verläuft alles natürlich ganz ähnlich, aber dennoch ein wenig anders. Das fängt scho ndamit an, dass diese Spezialität insgesamt 120 Tage reift, länge als alle anderen Sorten der Brauerei. Dann durchläuft das Bier insgesamt drei Reifestationen, wobei es bei einer von der Hefe abgezogen wird und zudem bezeugen 23 Bierpaten der Region, dass es mit dem Sud, dem Einbrauen und der Zwickelprobe alles eine richtigkeit hat.Übrigens: keiner der rund 40 geladenen Gäste in der Brauereigaststätte hatte irgendwelche Einwände. Nun wird's 23.04-das Jahrgangsbier der Kaiser-Brauerei also ab 3. September im Handel geben.Genießer sollten sich sputen - diese außergewöhnliche Spezialität wird nur in einer gernigen Menge eingebraut und ist deshalb auch nur für kurze Zeit zu haben.Ein wirklich exklusiver Genuss!

