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14.04.2008 00:00

Historisches rund um Bier: Der 23. April …

  ... Wo aber einer nicht Märzen sondern anderes Bier brauen oder sonstwie haben würde, soll er es keineswegs höher als um einen Pfennig die Maß ausschenken und verkaufen. Ganz besonders wollen wir, dass forthin allenthalben in unseren Städten, Märkten und auf dem Lande zu keinem Bier mehr Stücke als allein Gersten, Hopfen und Wasser verwendet und gebraucht werden sollen. Wer diese unsere Androhung wissentlich übertritt und nicht einhält, dem soll von seiner Gerichtsobrigkeit zur Strafe dieses Fass Bier, so oft es vorkommt, unnachsichtig weggenommen werden.     Auch wenn die für den Brauprozess unerlässlich Hefe hier nicht erwähnt ist, war der Erlass für alle Bierbrauer verpflichtend, und galt bis zur Abschaffung des Gesetzes durch ein Urteil des Europäischen Gerichtshofes 1987, als das älteste Lebensmittelgesetz. Heute garantiert  die Bierverordnung von 1990 dem Verbraucher die Verwendung hochwertiger Rohstoffe in einem natürlich-biologischen Brauverfahren ohne Zusatze, Malzersatzstoffe oder Hopfenextrakte.   Die Qualität unserer eingesetzten Rohstoffe ist die Grundlage für Bierspezialitäten mit herausragender Qualität. Unser Wasser genügt den strengen Auflagen der Trinkwasserverordnung und den besonderen Anforderungen der Bierherstellung, unsere landwirtschaftlichen Rohstoffe, Malz aus Braugetreide (Braugerste und Brauweizen) stammen aus regionalem kontrolliert–integriertem Anbau und unser Hopfen aus der Hallertau und aus den Hopfengärten rund um Tettnang am Bodensee.

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