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07.03.2008 00:00

Über 30 Teilnehmer beim FachBrief Bier

DEr „FachBrief Bier“ ist eine neue Seminarreihe der DEHOGA Akademie und der Brauer mit Leib und Seele. „Wir verstehen uns als Partner der Gastronomie“, erklärt Ulrich Kumpf, Sprecher der Brauer-Kooperation. „Das bedeutet auch, dass wir Gastronomen mit entsprechendem Handwerkszeug in ihrem Alltag unterstützen. Fachkenntnisse rund ums Bier sind in einem gastronomischen Betrieb einfach unerlässlich. Schließlich erwartet der Gast zu Recht eine umfassende und vor allem kompetente Beratung bei der Getränkeauswahl. Die Kooperation mit der DERHOA Akademie ist also die ideale und auch logische Verbindung, wenn es um die Vermittlung von Wissen geht.“   Fachwissen – das steht bei den Seminarblocks immer im Mittelpunkt. Im ersten Teilt ging es jetzt es um das wichtige Thema der Biersensorik. Als Dozenten konnten die Organisatoren Dr. Wolfgang Stempfl gewinnen. Der bekennende Biersommelier leitet die Doemanes-Akademie für Brauwesen in München. Er führte die Teilnehmer durch die geschmackliche Vielfalt der Bierstile. „Beim Bier lassen, genauso wie beim Wein, die vielfältigen Geschmacksvarianten und Aromen gut erkennen und gezielt ansprechen“, so der Fachmann. Das klappt natürlich nicht auf Anhieb, doch unter der fachkundigen Anleitung von Dr. Wolfgang Stempfl war es für die Gastronomen schon nach kurzer Zeit ein leichtes, unter der Vielfalt der Biere zu differenzieren. „Wenn man sich genügend Zeit nimmt, und den Geschmack eines Bieres in Ruhe verkostet, dann ist es gar nicht so schwer, die Unterschiede, die selbst zwischen einzelnen Sorten bestehen, herauszuschmecken.“ Und noch ein wichtiger Aspekt wurde bei den Verkostungen untermauert: die schwankende Hefetrübungen bei traditionell gebrauten Kellerbieren und Weizenbieren ist ein Hinweis auf die handwerkliche Qualität und Natürlichkeit des Produktes, und kein Qualitätsmangel. Gerade die Biere der Brauer mit Leib und Seele, die ausschließlich braufrisch, ohne Kurzzeiterhitzung angeboten werden, zeigen in diesem Segment deutliche Unterschiede und vor allem Stärken gegenüber den Sorten der großen Konzerne.   Auch Brautechnik und Bierherstellung standen auf dem Themenplan im ersten Seminarblock. Und weil dies an praktischen Beispielen viel anschaulicher wird, lud die Kaiser-Brauerei die Teilnehmer in ihre Brauerei ein. Dort nutzten die Gäste die Gelegenheit, alle Herstellungsschritte des Bieres auch geschmacklich nachzuvollziehen. Verkostet wurde jeder einzelne Schritt vom Brauwasser über die Würze, das Zwickelbier bis zum fertigen Edel-Pils. Mitinhaber Ulrich Kumpf ließ die Teilnehmer tief in die Geheimnisse privaten Geislinger Braukultur blicken.   Viele der Teilnehmer haben ihr Interesse zur Teilnahme am zweiten Seminarblock bereits jetzt bekundet. Im Herbst geht es weiter, mit dem FachBrief Bier; dann geht es in in Bad Überkingen um Themen wie "Kochen mit und zum Bier und seinen Rohstoffen", verkaufsfördernde Kommunikation und lebendige Biersprache sowie Trends, Cocktails und Ausschanktechnik. Den Höhepunkt – soviel sei jetzt schon verraten – wird ein Bierkulinarium bilden, das die Teilnehmer gemeinsam mit den Referenten gestalten.   Die nächsten Seminartermine 29. und 30. Oktober 2008 17. und 18. November 2008 Anmeldung und weitere Infos unter www.dehoga-akademie.de

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