Dynastien
gibt´s noch. Zum Beispiel in Oberschwaben. Hier gründeten
vier Brüder Ende des 19. Jahrhunderts vier Brauereien – und seither
steht der Name Härle für höchste Bierqualität in
diesem schönen Landstrich. Einer von ihnen – Clemens Härle
– legte 1897 den Grundstein für die Leutkircher Brauerei. Heute
leitet sein Urenkel Gottfried mit viel Begeisterung das über hundertjährige
Familienunternehmen – der reichen Tradition bewusst, aber auch
voller frischer und lebendiger Ideen.
Im Mittelpunkt steht das Bekenntnis zu Region: Die Braugerste für
die Härleschen Bierspezialitäten wird ausschließlich
von oberschwäbischen Bauern bezogen, natürlich aus integriertem
Anbau. Und „Härles Pilsener” – das feinherbe Spitzenbier
aus der Leutkircher Brauerei – vollendet diesen regionalen Anspruch:
Es wird exklusiv mit Aromahopfen aus dem nahen Tettnang gebraut und
hat deshalb eine unvergleichlich feine Geschmacksnote: oberschwäbisch
pur.
Großen Wert legt Gottfried Härle auf eine möglichst
ökologische Betriebsführung: „Bier ist ein Naturprodukt,
und deshalb müssen gerade wir Brauer alles daran set-zen, unsere
natürlichen Lebensgrundlagen zu erhalten.” Fast der gesamte
Brauereifuhrpark fährt mit Biodiesel. Abgefüllt wird das Bier
nur in Mehrwegflaschen und Fässer, unnütze Folien aus Aluminium
wurden schon längst von den Bierflaschen verbannt. Dafür wurde
die Brauerei 1997 mit einem Umweltpreis des Landes Baden-Württemberg
ausgezeichnet.
Und auch beim Vertrieb gelten für Gottfried Härle ökologische
Maßstäbe: „Härle-Biere bekommen Sie bei weitem
nicht überall. Aus Gründen der Frische, der Qualität
– aber auch des Umweltschutzes – gibts unsere Biere nur HIER
- im Allgäu und in Oberschwaben. Hier wachsen seine wichtigsten
Rohstoffe – und HIER wird es deshalb auch so gerne getrunken.”
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